"Wir müssen in den kommenden Jahren mit einem Ölpreis von 200 bis 250 Dollar je Fass rechnen" Matthew Simmons, früherer Energieberater des US-Präsidenten George W. Bush.
Mit dem Umbau des Wärmemarktes lassen sich die Klimaschutzziele erreichen
Seit Beginn der Industrialisierung wurden insgesamt zusätzlich rund 1.000 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre emittiert. Davon allein in den vergangenen 50 Jahren rund 80 Prozent.
Zur Wärmeversorgung genutztes Erdgas, Mineralöl und Kohle sind für rund 27 Prozent der insgesamt über 755 Millionen Tonnen CO2-Emissionen jährlich verantwortlich. Ohne Gegenmaßnahmen wird laut Weltklimarat mit einem weiteren Anstieg der mittleren globalen bodennahen Lufttemperatur zwischen 1,1 Grad und 6,4 Grad °C bis zum Jahr 2100 gerechnet.
Neben der Temperaturerhöhung sind ein Anstieg der Häufigkeit extremer Wettersituationen und eine Verschiebung von Klima- und Vegetationszonen mit deutlichen Folgen für die Welternährungssituation zu erwarten.
Öl- und Gasvorräte gehen zur Neige
Der weltweite Ölverbrauch steigt in rasantem Tempo. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) wird das die Ölpreise deutlich in die Höhe treiben. Die Ölvorräte werden mittelfristig zur Neige gehen. Darüber hinaus fordern die IEA-Experten, dass die Welt sich auf konkrete Klimaschutzprogramme und auf Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs einigen muss.



